Fukushima – die Lage 5 Jahre danach

Von Josef Lutz, Rolf Bertram und Stephan Moldzio, alle drei Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats der Offenen Akademie. Aktualisiert 9.3.16.
Es wird derzeit der Eindruck erweckt, die Lage in Fukushima Dai-ichi sei weitgehend im Griff. Dieser Eindruck ist falsch. Vielmehr kommt ein immer größeres Ausmaß der Atomkatastrophe ans Licht.

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Kategorie: Aktuelles, Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

Hohe Belastung durch radioaktives Strontium in Yokohama

In Yokohama, das 250 Kilometer vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima Daiichi entfernt ist, wurde radioaktives Strontium-90 nachgewiesen. Die Messung wurde auf Anfrage eines Bürgers von einem privaten Institut durchgeführt. Radioaktives Strontium von 195 Becquerel pro kg wurde in Ablagerungen auf einem Hausdach in dieser Stadt im Bezirk Kohoku festgestellt (Quelle u.a: FAZ 13.10.2011sowie The Asahi Shimbun). Die Belastung derselben Probe mit Cäsium habe 63 434 Bq/kg betragen.

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Kategorie: Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

Grenzwerte für Radioaktivität – was sind die Auswirkungen auf den Menschen?

Von Dipl. biol. Stephan Moldzio

In den Medien wird ständig verkündet, die radioaktiven Substanzen, die vom Super-GAU von Fukushima freigesetzt werden, verteilen und verdünnen sich, deshalb drohe keine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung. Es wird der Eindruck erweckt, dass nur in unmittelbarer Umgebung des Kraftwerks die Grenzwerte überschritten seien. Überhaupt würde die Einhaltung von Grenzwerten unsere Gesundheit garantieren. Am Schlimmsten von der radioaktiven Verseuchung betroffen ist ohne Zweifel die japanische Bevölkerung, aber diese Katastrophe hat globale Auswirkungen.

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Kategorie: Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

TEPCO leitet vorsätzlich 15.000 t radioaktives Wasser in den Pazifik ein!

Am 4.4.11 war in den Medien zu lesen, dass schwach-radioaktives Wasser direkt in den Pazifik gepumpt werden soll, um Platz für hochradioaktives Wasser zu schaffen. Es gäbe nicht genügend Speicherkapazitäten, neue Tanks würden erst Mitte April bereitstehen. Doch woher stammt dieses angeblich schwach-radioaktive Wasser?

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Kategorie: Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

Zur Dimension der Reaktorkatastrophe in Fukushima

Von Christian Jooß und Josef Lutz

Auch wenn auf Grund der Desinformationspolitik der japanischen Regierung und des Atomkonzerne Tepco viele Einzelheiten im Moment unklar sind, deutet sich doch an, dass es sich um die größte Reaktorkatastrophe in der Geschichte handelt. Es ergibt sich, bei aller Vorsicht angesichts unzureichender Informationen, vorläufig folgendes Bild: Weiterlesen …

Kategorie: Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

Nuclear Engineer Sees Evidence That Fuel Melted Through Reactor Pressure Vessel

Nuklearingenieur sieht Anzeichen für Kernschmelze durch den Reaktordruckkessel
Quelle: homepage des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE), veröffentlicht am 31.3.2011

Wir zitieren aus der Wiedergabe eines Gesprächs mit Prof. Richard T. Lahey, ehemaliger Leiter der Professur für Nukleartechnik am Rensselaer Polytechnic Institute, in Troy, N.Y., USA:
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