Fukushima-Ruine: Enorme Gefahr aus den Abklingbecken

In den Medien wird nur noch selten von der Atomruine Fukushima berichtet und es wird das Bild vermittelt, das Schlimmste sei überstanden. In Wirklichkeit zeichnet sich eine enorme Gefahr ab, die gar das 85-fache des Ausmaßes der Atomkatastrophe von Tschernobyl annehmen kann. Sie geht von den Abklingbecken aus.

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Kategorie: Aktuelles, Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

„Es grüne die Tanne, es wachse das Salz, Gott halte uns allen das Wasser vom Hals“

(alter Bergmannsspruch der „Salzwirker“)

von Rolf Bertram

Schon immer galt der Wassereinbruch in einen Salzschacht als dramatisches Ereignis für die betroffenen Bergleute. Der Weiterbetrieb zur Salzgewinnung wurde damit in der Regel beendet.

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Kategorie: Aktuelles, Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

Fachzeitschrift „Umwelt-Medizin-Gesellschaft“ mit Beitrag zu Fukushima

Neu im Shop der Offenen Akademie

umwelt medizin gesellschaft 4/2011Die Fachzeitschrift „Umwelt-Medizin-Gesellschaft“ veröffentlicht in ihrer Ausgabe 4/2011 den Artikel „Freigesetzte Radioaktivität aus der Reaktorkatastrophe von Fukushima im Pazifik und in der Nahrungskette“ von  Stephan Moldzio, Thomas Dersee, Dirk Zimmermann, Josef Lutz, Rolf Bertram, Anton Eisenhauer und Rainer Frentzel-Beyme. Die Autoren leiten ihren Artikel ein mit:

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Tokio entging nur sehr knapp schlimmster Verstrahlung

Das Ausmaß der Katastrophe von Fukushima kommt scheibchenweise ans Licht

Andreas Stohl (Norwegisches Institut für Atmosphärenforschung) et al publizierten in Atmospheric Chemistry and Physics einen Fachartikel mit dem Ziel, die Gesamtmenge der radioaktiven Emissionen aus Fukushima zu erfassen. Ihre Daten stammen von Strahlungsmessstationen aus Japan und vielen Teilen der Welt, insbesondere aus dem  Netzwerk, das zur Überwachung von Atomtests eingerichtet wurde und von der Organisation des Vertrags über das Verbot von Nuklearversuchen in Wien (Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty Organization, CTBTO) betrieben wird. Das englische Wissenschaftsmagazin Nature berichtete, eine deutsche Übersetzung findet sich bei Spektrumdirekt.

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Fukushima: Die erste unabhängige Strahlenmessstelle eingerichtet

Die IPPNW, Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V., berichtet, dass mit ihrer Mitwirkung im japanischen Fukushima die erste unabhängige Strahlenmeßstelle die Arbeit aufgenommen hat. Zum Artikel auf der Hompage der IPPNW

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Zu den Auswirkungen der Reaktorkatastrophe von Fukushima auf den Pazifik und die Nahrungsketten

Von Stephan Moldzio, Thomas Dersee, Dirk Zimmermann, Josef Lutz,
Rolf Bertram, Anton Eisenhauer, Rainer Frentzel-Beyme
07.07.2011

Die nukleare Katastrophe von Fukushima ist auch lange nach dem Erdbeben vom 11. März 2011 nicht unter Kontrolle. Große Mengen Radioaktivität werden nach wie vor freigesetzt, wodurch nicht nur weite Landstriche unbewohnbar gemacht werden, sondern auch die Luft und das Wasser des Pazifiks vor der Ostküste Japans betroffen sind. Auf Grundlage der verfügbaren Informationen nimmt der Artikel eine detaillierte Einschätzung zu den Auswirkungen der Reaktorkatastrophe von Fukushima auf den Pazifik und auf die Nahrungsketten vor:

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