Freisetzung von Plutonium und Americium aus US-Atommülllager

21 Arbeiter verstrahlt – Atomanlage vorläufig außer Betrieb

Am 14. Februar 2014 hatte die amerikanische Energiebehörde DOE ungewöhnlich hohe Strahlungswerte in der Nähe der Waste Isolation Pilot Plant (WIPP) gemessen. Das WIPP liegt in einem Salzstock unter der Wüste bei Carlsbad in New Mexico. Es ist das einzige unterirdische Atommüll-Lager der USA.  Seit 1999 werden hier Transurane wie Plutonium und Americium aus der Atomwaffenindustrie eingelagert. Für Atommüll aus abgebrannten Brennstäben von Atomkraftwerken ist WIPP nicht genehmigt. Doch die Abfälle aus der Atomwaffenproduktion sind nicht weniger schlimm.

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Fukushima: Akute Gefahr des Super-Super-GAUs

(erweitert 12.10.13 und 27.10.13) In Fukushima droht aus den Abklingbecken der Atomruine eine akute Gefahr, die, in Bezug auf die Freisetzung von radioaktivem Caesium, gar das 85-fache des Ausmaßes der Atomkatastrophe von Tschernobyl annehmen kann. Wir haben bereits darauf hingewiesen. Inzwischen ist der Zustand der Gebäude und der Abklingbecken insbesondere von Reaktor 4 so kritisch, dass sie keinen weiteren Unwetterkatastrophen oder gar Erdbeben standhalten werden. Die dort gelagerten abgebrannten Elemente geben Nachwärme ab. Versagt aber die Kühlung, so ist eine Entzündung der aus Zirkoniumlegierung bestehenden Brennstabhülsen mit Freisetzung von Radioaktivität zu erwarten.

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Fukushima-Ruine: Enorme Gefahr aus den Abklingbecken

In den Medien wird nur noch selten von der Atomruine Fukushima berichtet und es wird das Bild vermittelt, das Schlimmste sei überstanden. In Wirklichkeit zeichnet sich eine enorme Gefahr ab, die gar das 85-fache des Ausmaßes der Atomkatastrophe von Tschernobyl annehmen kann. Sie geht von den Abklingbecken aus.

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Tokio entging nur sehr knapp schlimmster Verstrahlung

Das Ausmaß der Katastrophe von Fukushima kommt scheibchenweise ans Licht

Andreas Stohl (Norwegisches Institut für Atmosphärenforschung) et al publizierten in Atmospheric Chemistry and Physics einen Fachartikel mit dem Ziel, die Gesamtmenge der radioaktiven Emissionen aus Fukushima zu erfassen. Ihre Daten stammen von Strahlungsmessstationen aus Japan und vielen Teilen der Welt, insbesondere aus dem  Netzwerk, das zur Überwachung von Atomtests eingerichtet wurde und von der Organisation des Vertrags über das Verbot von Nuklearversuchen in Wien (Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty Organization, CTBTO) betrieben wird. Das englische Wissenschaftsmagazin Nature berichtete, eine deutsche Übersetzung findet sich bei Spektrumdirekt.

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Zu den Auswirkungen der Reaktorkatastrophe von Fukushima auf den Pazifik und die Nahrungsketten

Von Stephan Moldzio, Thomas Dersee, Dirk Zimmermann, Josef Lutz,
Rolf Bertram, Anton Eisenhauer, Rainer Frentzel-Beyme
07.07.2011

Die nukleare Katastrophe von Fukushima ist auch lange nach dem Erdbeben vom 11. März 2011 nicht unter Kontrolle. Große Mengen Radioaktivität werden nach wie vor freigesetzt, wodurch nicht nur weite Landstriche unbewohnbar gemacht werden, sondern auch die Luft und das Wasser des Pazifiks vor der Ostküste Japans betroffen sind. Auf Grundlage der verfügbaren Informationen nimmt der Artikel eine detaillierte Einschätzung zu den Auswirkungen der Reaktorkatastrophe von Fukushima auf den Pazifik und auf die Nahrungsketten vor:

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