Zur Lage der Betroffenen in Fukushima

Auszug aus einem Rundschreiben von Kazuhiko Kobayashi, 7.3. 2017

Die ganze Präfektur Fukushima, sogar auch viele einzelnen Orte in den umgebenden bzw. naheliegenden Präfekturen, sind im Grunde weit höher radioaktiv kontaminiert als der bisher gültige sogenannte unbedenkliche Sicherheitsgrenzwert von 1 mSv pro Jahr. Nun nennt die Regierung seit geraumer Zeit anstatt 1mSV den 20fach höheren Wert, nämlich 20mSv pro Jahr als neuen unbedenklichen Wert. Aber selbst dieser Wert wird in vielen Hot Spots in den genannten Gebieten locker übertroffen.

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Kategorie: Aktuelles, Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

Mobilfunkforschung im Würgegriff von Industrie und Politik

Vorlesung von Prof. Dr. Franz Adlkofer, Berlin, auf der Offenen Akademie Gelsenkirchen am m Donnerstag, 1.10. um 14 Uhr

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Kategorie: 9. Offene Akademie Gelsenkirchen 2015, Aktuelles

Grenzwerte für Radioaktivität – was sind die Auswirkungen auf den Menschen?

Von Dipl. biol. Stephan Moldzio

In den Medien wird ständig verkündet, die radioaktiven Substanzen, die vom Super-GAU von Fukushima freigesetzt werden, verteilen und verdünnen sich, deshalb drohe keine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung. Es wird der Eindruck erweckt, dass nur in unmittelbarer Umgebung des Kraftwerks die Grenzwerte überschritten seien. Überhaupt würde die Einhaltung von Grenzwerten unsere Gesundheit garantieren. Am Schlimmsten von der radioaktiven Verseuchung betroffen ist ohne Zweifel die japanische Bevölkerung, aber diese Katastrophe hat globale Auswirkungen.

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Kategorie: Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan