Zur Lage der Betroffenen in Fukushima

Auszug aus einem Rundschreiben von Kazuhiko Kobayashi, 7.3. 2017

Die ganze Präfektur Fukushima, sogar auch viele einzelnen Orte in den umgebenden bzw. naheliegenden Präfekturen, sind im Grunde weit höher radioaktiv kontaminiert als der bisher gültige sogenannte unbedenkliche Sicherheitsgrenzwert von 1 mSv pro Jahr. Nun nennt die Regierung seit geraumer Zeit anstatt 1mSV den 20fach höheren Wert, nämlich 20mSv pro Jahr als neuen unbedenklichen Wert. Aber selbst dieser Wert wird in vielen Hot Spots in den genannten Gebieten locker übertroffen.

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Fukushima – die Lage 5 Jahre danach

Von Josef Lutz, Rolf Bertram und Stephan Moldzio, alle drei Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats der Offenen Akademie. Aktualisiert 9.3.16.
Es wird derzeit der Eindruck erweckt, die Lage in Fukushima Dai-ichi sei weitgehend im Griff. Dieser Eindruck ist falsch. Vielmehr kommt ein immer größeres Ausmaß der Atomkatastrophe ans Licht.

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Die fortschreitende Atomkatastrophe in Fukushima und die radioaktive Kontamination des Pazifik

Erweitert 8.3.2014

Im September 2013, bei der Vergabe für die Olympiade 2020 erklärte der Japanische Premierminister: “Die Lage in Fukushima ist unter Kontrolle”. Das ist nicht wahr. Richtig stellt der Atomphysiker Horoaki Koide von der Universität Kyoto fest, dass die Lage völlig außer Kontrolle ist: „Das Gelände rund um Fukushima ist zu einer Art radioaktivem Sumpf geworden. In den umliegenden Brunnen wird hochradioaktives Material entdeckt, und natürlich läuft ein Teil davon ins Meer” [1].

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Fukushima: Bereits dreimal mehr Radioaktivität als Tschernobyl freigesetzt

Der Energie- und Atomexperte Mycle Schneider, der 1997  zusammen mit Jinzaburo Takagi den Alternativen Nobelpreis erhielt, bestätigt unsere Einschätzung der extremen Gefahr ausgehend von den Abklingbecken der Atomruine Fukushima:

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Fukushima: Akute Gefahr des Super-Super-GAUs

(erweitert 12.10.13 und 27.10.13) In Fukushima droht aus den Abklingbecken der Atomruine eine akute Gefahr, die, in Bezug auf die Freisetzung von radioaktivem Caesium, gar das 85-fache des Ausmaßes der Atomkatastrophe von Tschernobyl annehmen kann. Wir haben bereits darauf hingewiesen. Inzwischen ist der Zustand der Gebäude und der Abklingbecken insbesondere von Reaktor 4 so kritisch, dass sie keinen weiteren Unwetterkatastrophen oder gar Erdbeben standhalten werden. Die dort gelagerten abgebrannten Elemente geben Nachwärme ab. Versagt aber die Kühlung, so ist eine Entzündung der aus Zirkoniumlegierung bestehenden Brennstabhülsen mit Freisetzung von Radioaktivität zu erwarten.

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Fukushima-Ruine: Enorme Gefahr aus den Abklingbecken

In den Medien wird nur noch selten von der Atomruine Fukushima berichtet und es wird das Bild vermittelt, das Schlimmste sei überstanden. In Wirklichkeit zeichnet sich eine enorme Gefahr ab, die gar das 85-fache des Ausmaßes der Atomkatastrophe von Tschernobyl annehmen kann. Sie geht von den Abklingbecken aus.

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