Tokio entging nur sehr knapp schlimmster Verstrahlung

Das Ausmaß der Katastrophe von Fukushima kommt scheibchenweise ans Licht

Andreas Stohl (Norwegisches Institut für Atmosphärenforschung) et al publizierten in Atmospheric Chemistry and Physics einen Fachartikel mit dem Ziel, die Gesamtmenge der radioaktiven Emissionen aus Fukushima zu erfassen. Ihre Daten stammen von Strahlungsmessstationen aus Japan und vielen Teilen der Welt, insbesondere aus dem  Netzwerk, das zur Überwachung von Atomtests eingerichtet wurde und von der Organisation des Vertrags über das Verbot von Nuklearversuchen in Wien (Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty Organization, CTBTO) betrieben wird. Das englische Wissenschaftsmagazin Nature berichtete, eine deutsche Übersetzung findet sich bei Spektrumdirekt.

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Kategorie: Aktuelles, Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

Hohe Belastung durch radioaktives Strontium in Yokohama

In Yokohama, das 250 Kilometer vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima Daiichi entfernt ist, wurde radioaktives Strontium-90 nachgewiesen. Die Messung wurde auf Anfrage eines Bürgers von einem privaten Institut durchgeführt. Radioaktives Strontium von 195 Becquerel pro kg wurde in Ablagerungen auf einem Hausdach in dieser Stadt im Bezirk Kohoku festgestellt (Quelle u.a: FAZ 13.10.2011sowie The Asahi Shimbun). Die Belastung derselben Probe mit Cäsium habe 63 434 Bq/kg betragen.

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