Die fortschreitende Atomkatastrophe in Fukushima und die radioaktive Kontamination des Pazifik

Erweitert 8.3.2014

Im September 2013, bei der Vergabe für die Olympiade 2020 erklärte der Japanische Premierminister: “Die Lage in Fukushima ist unter Kontrolle”. Das ist nicht wahr. Richtig stellt der Atomphysiker Horoaki Koide von der Universität Kyoto fest, dass die Lage völlig außer Kontrolle ist: „Das Gelände rund um Fukushima ist zu einer Art radioaktivem Sumpf geworden. In den umliegenden Brunnen wird hochradioaktives Material entdeckt, und natürlich läuft ein Teil davon ins Meer” [1].

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Kategorie: Aktuelles, Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

Tokio entging nur sehr knapp schlimmster Verstrahlung

Das Ausmaß der Katastrophe von Fukushima kommt scheibchenweise ans Licht

Andreas Stohl (Norwegisches Institut für Atmosphärenforschung) et al publizierten in Atmospheric Chemistry and Physics einen Fachartikel mit dem Ziel, die Gesamtmenge der radioaktiven Emissionen aus Fukushima zu erfassen. Ihre Daten stammen von Strahlungsmessstationen aus Japan und vielen Teilen der Welt, insbesondere aus dem  Netzwerk, das zur Überwachung von Atomtests eingerichtet wurde und von der Organisation des Vertrags über das Verbot von Nuklearversuchen in Wien (Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty Organization, CTBTO) betrieben wird. Das englische Wissenschaftsmagazin Nature berichtete, eine deutsche Übersetzung findet sich bei Spektrumdirekt.

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