Die fortschreitende Atomkatastrophe in Fukushima und die radioaktive Kontamination des Pazifik

Erweitert 8.3.2014

Im September 2013, bei der Vergabe für die Olympiade 2020 erklärte der Japanische Premierminister: “Die Lage in Fukushima ist unter Kontrolle”. Das ist nicht wahr. Richtig stellt der Atomphysiker Horoaki Koide von der Universität Kyoto fest, dass die Lage völlig außer Kontrolle ist: „Das Gelände rund um Fukushima ist zu einer Art radioaktivem Sumpf geworden. In den umliegenden Brunnen wird hochradioaktives Material entdeckt, und natürlich läuft ein Teil davon ins Meer” [1].

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Kategorie: Aktuelles, Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

Fukushima: Akute Gefahr des Super-Super-GAUs

(erweitert 12.10.13 und 27.10.13) In Fukushima droht aus den Abklingbecken der Atomruine eine akute Gefahr, die, in Bezug auf die Freisetzung von radioaktivem Caesium, gar das 85-fache des Ausmaßes der Atomkatastrophe von Tschernobyl annehmen kann. Wir haben bereits darauf hingewiesen. Inzwischen ist der Zustand der Gebäude und der Abklingbecken insbesondere von Reaktor 4 so kritisch, dass sie keinen weiteren Unwetterkatastrophen oder gar Erdbeben standhalten werden. Die dort gelagerten abgebrannten Elemente geben Nachwärme ab. Versagt aber die Kühlung, so ist eine Entzündung der aus Zirkoniumlegierung bestehenden Brennstabhülsen mit Freisetzung von Radioaktivität zu erwarten.

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