Supergau auf Raten

Im Rahmen der Offenen Akademie Stuttgart bestreiten Prof. Dr. Rolf Bertram, Göttingen, und Stephan Moldzio, Braunschweig, die Vorlesung „18 Monate nach Fukushima“. Rolf Bertram beschreibt den Inhalt seines Beitrags mit folgenden Worten:

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Kategorie: 7. Offene Akademie Stuttgart 2012, Aktuelles, Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

Zu den Auswirkungen der Reaktorkatastrophe von Fukushima auf den Pazifik und die Nahrungsketten

Von Stephan Moldzio, Thomas Dersee, Dirk Zimmermann, Josef Lutz,
Rolf Bertram, Anton Eisenhauer, Rainer Frentzel-Beyme
07.07.2011

Die nukleare Katastrophe von Fukushima ist auch lange nach dem Erdbeben vom 11. März 2011 nicht unter Kontrolle. Große Mengen Radioaktivität werden nach wie vor freigesetzt, wodurch nicht nur weite Landstriche unbewohnbar gemacht werden, sondern auch die Luft und das Wasser des Pazifiks vor der Ostküste Japans betroffen sind. Auf Grundlage der verfügbaren Informationen nimmt der Artikel eine detaillierte Einschätzung zu den Auswirkungen der Reaktorkatastrophe von Fukushima auf den Pazifik und auf die Nahrungsketten vor:

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Kategorie: Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

Kommentar: Deutschland sollte sich für die Kündigung des WHO-IAEO-Abkommens einsetzen

Von Andreas Zumach, Genf

„Der Zweck der Weltgesundheitsorganisation besteht darin, allen Völkern zur Erreichung des bestmöglichen Gesundheitszustandes zu verhelfen. Eine aufgeklärte öffentliche Meinung sowie eine aktive Mitarbeit der Öffentlichkeit haben eine wesentliche Bedeutung für die Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerungen.“

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Kategorie: Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

Merkel gibt Bürgschaft für AKW-Bau in Brasilien

Der von CDU/FDP geführte Haushaltsausschuss lehnte in der vergangenen Woche den Antrag von SPD und Grünen ab, die Milliardenbürgschaft für den Bau des brasilianischen Atomkraftwerks Angra 3 zu stoppen.

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Kategorie: Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

Japan: Anti-AKW-Demo

Am Sonntag sorgte der Betreiber Tepco des japanischen Atomkraftwerk Fukushima mit widersprüchlichen Angaben zur Strahlenbelastung für erneute Unruhe. Auch die Hinhaltetaktik von Ministerpräsident Kan gerät immer mehr in die Kritik, läßt sich das Ausmaß der Atomkatastrophe doch kaum noch vertuschen. Zu Recht marschierten an diesem Tag rund 1.200 Japaner vor die Firmenzentrale der Betreibergesellschaft Tokyo Electric (Tepco) und forderten die Abschaltung aller AKW. In Anbetracht der japanischen Verhältnisse kam diese Demo einer Massendemonstration gleich.

Kategorie: Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

Japan: Strahlenwerte steigen drastisch

Im Meerwasser nahe des Reaktorkomplexes von Fukushima I wurde eine Konzentration von radioaktivem Jod 131 gemessen, die um das 1250-fache über dem zulässigen Höchstwert liegt. In drei Blöcken steht mittlerweile hochradioaktiv verseuchtes Wasser bis zu 1,50 Meter hoch. Wegen der erhöhten Strahlenbelastung vor der Küste Nordjapans meiden inzwischen immer mehr Containerschiffe die beiden Großhäfen Tokio und Yokohama, die normalerweise zusammen 40 Prozent der gesamten Seefracht Japans abfertigen.

Kategorie: Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan