Informationsmaterial zur Einschätzung der nuklearen Katastrophe in Japan

1. Strahlenbelastung in der Sperrzone um Tschernobyl im Jahr des Unfalls 1986

Um die derzeit gemessene Strahlenbelastung im Umkreis von mehr als 100 km der 4 Reaktoren in Fukoshima besser beurteilen zu können, wurde im Folgenden die Belastung in und außerhalb der Sperrzone von Tschernobyl im Jahr des Reaktorkatastrophe 1986 sowie 10 Jahre später (siehe unten) zusammengestellt. Die verwendeten Einheiten werden in der Endnote [i] erklärt.

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Kategorie: Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

Japan: Strahlenwerte steigen drastisch

Im Meerwasser nahe des Reaktorkomplexes von Fukushima I wurde eine Konzentration von radioaktivem Jod 131 gemessen, die um das 1250-fache über dem zulässigen Höchstwert liegt. In drei Blöcken steht mittlerweile hochradioaktiv verseuchtes Wasser bis zu 1,50 Meter hoch. Wegen der erhöhten Strahlenbelastung vor der Küste Nordjapans meiden inzwischen immer mehr Containerschiffe die beiden Großhäfen Tokio und Yokohama, die normalerweise zusammen 40 Prozent der gesamten Seefracht Japans abfertigen.

Kategorie: Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

Atompolitik: Sicherheitsmängel lange bekannt

Laut der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Unterlagen des Bundesumweltministeriums war die schwarz-gelbe Monopolregierung bereits vor ihrem Beschluß zur Laufzeitverlängerung der deutschen Strahlenmeiler über die Sicherheitsrisiken informiert. In einem Bericht der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) hieß es: “Insbesondere in älteren Anlagen entsprechen einige sicherheitstechnisch wichtige Systeme nicht in allen Punkten dem Stand von Wissenschaft und Technik.” Davon besonders betroffen: “Stromversorgung einschließlich der Gleichstromversorgung, Notstromdiesel einschließlich Startluft- und Kraftstoffversorgung, leittechnische Einrichtungen, Führung der Frischdampfleitungen und Kühlwasserversorgung”. Auch der unzureichende Schutz vor Flugzeugabstürzen wurde erwähnt.

Kategorie: Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

Japan: Protest gegen Regierung und Atompolitik

Am 20. März widerlegten tausende Japaner mit einer weiteren Demonstration in Tokio die bürgerliche Medien-Mär von einem Volk, das angeblich alles stoisch hinnähme. Sicher ist es angesichts der Katastrophe und der daraus resultierenden Schockstarre, in der sich viele Menschen noch immer befinden, schwer, die Menschen zum aktiven Widerstand zu mobilisieren, doch letztendlich wird das Wachsen des Widerstands nicht zu verhindern sein. Trotz oder gerade wegen der Versuche der AKW-Betreiber, der japanischen Monopolregierung und der bürgerlichen Medien weltweit, die Ausmaße und Auswirkungen der nuklearen Katastrophe möglichst klein zu reden.

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Kategorie: Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

„Bösartige Hirntumore durch Mobilfunk“

Offene Universität will kritische Themen anpacken

27.09.2007 12:33:25 – Mit den Perspektiven fortschrittlicher und kritischer Wissenschaft befasst sich die 4. Offene Universität, die am Samstag im Arbeiterbildungszentrum Gelsenkirchen beginnt. Bis zum 6. Oktober werden Wissenschaftler Themen anpacken, die aus ihrer Sicht in den traditionellen Hochschulen zu kurz kommen, wie die Veranstalter mitteilten.

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Kategorie: Pressespiegel

Pressemitteilung der 4. Offenen Universität vom 08.10.2007

„Die Industrie gängelt Wissenschaft und Forschung“ –

4. Offene Universität in Gelsenkirchen erfolgreich

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Kategorie: Pressemitteilungen