Supergau auf Raten

Im Rahmen der Offenen Akademie Stuttgart bestreiten Prof. Dr. Rolf Bertram, Göttingen, und Stephan Moldzio, Braunschweig, die Vorlesung „18 Monate nach Fukushima“. Rolf Bertram beschreibt den Inhalt seines Beitrags mit folgenden Worten:

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Kategorie: 7. Offene Akademie Stuttgart 2012, Aktuelles, Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

Informationsmaterial zur Einschätzung der nuklearen Katastrophe in Japan

1. Strahlenbelastung in der Sperrzone um Tschernobyl im Jahr des Unfalls 1986

Um die derzeit gemessene Strahlenbelastung im Umkreis von mehr als 100 km der 4 Reaktoren in Fukoshima besser beurteilen zu können, wurde im Folgenden die Belastung in und außerhalb der Sperrzone von Tschernobyl im Jahr des Reaktorkatastrophe 1986 sowie 10 Jahre später (siehe unten) zusammengestellt. Die verwendeten Einheiten werden in der Endnote [i] erklärt.

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Kategorie: Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

Merkel gibt Bürgschaft für AKW-Bau in Brasilien

Der von CDU/FDP geführte Haushaltsausschuss lehnte in der vergangenen Woche den Antrag von SPD und Grünen ab, die Milliardenbürgschaft für den Bau des brasilianischen Atomkraftwerks Angra 3 zu stoppen.

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Kategorie: Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

Japan: Anti-AKW-Demo

Am Sonntag sorgte der Betreiber Tepco des japanischen Atomkraftwerk Fukushima mit widersprüchlichen Angaben zur Strahlenbelastung für erneute Unruhe. Auch die Hinhaltetaktik von Ministerpräsident Kan gerät immer mehr in die Kritik, läßt sich das Ausmaß der Atomkatastrophe doch kaum noch vertuschen. Zu Recht marschierten an diesem Tag rund 1.200 Japaner vor die Firmenzentrale der Betreibergesellschaft Tokyo Electric (Tepco) und forderten die Abschaltung aller AKW. In Anbetracht der japanischen Verhältnisse kam diese Demo einer Massendemonstration gleich.

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Atompolitik: Sicherheitsmängel lange bekannt

Laut der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Unterlagen des Bundesumweltministeriums war die schwarz-gelbe Monopolregierung bereits vor ihrem Beschluß zur Laufzeitverlängerung der deutschen Strahlenmeiler über die Sicherheitsrisiken informiert. In einem Bericht der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) hieß es: “Insbesondere in älteren Anlagen entsprechen einige sicherheitstechnisch wichtige Systeme nicht in allen Punkten dem Stand von Wissenschaft und Technik.” Davon besonders betroffen: “Stromversorgung einschließlich der Gleichstromversorgung, Notstromdiesel einschließlich Startluft- und Kraftstoffversorgung, leittechnische Einrichtungen, Führung der Frischdampfleitungen und Kühlwasserversorgung”. Auch der unzureichende Schutz vor Flugzeugabstürzen wurde erwähnt.

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