Atommüll ohne Ende

Wie geht die Gesellschaft mit den strahlenden Abfällen aus Atomkraftwerken um?
Vorlesung von Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, am Montag, 28.September 2015 um 14:00 Uhr auf der Offenen Akademie Gelsenkirchen – Achtung, diese Vorlesung entfällt zugunsten der Verwantaltung mit Ursula Schönberger am 30.9. um 16:00 Uhr, die das Thema Atommüll behandet

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Kategorie: 9. Offene Akademie Gelsenkirchen 2015, Aktuelles, Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

Neutronen – die tückische Gefahr durch Bildung radioaktiver Aktivierungsprodukte

von Prof. Dr. Rolf Bertram, 25.04.2014

Die Unterschätzung radioaktiver Aktivierungsprodukte ist ein typisches Beispiel für Bewertungen von Situationen, bei denen die Ursachen und die messbaren Auswirkungen zeitlich weit auseinanderliegen. Nach jahrzehntelanger Einlagerung und wegen der Langlebigkeit von 14C kommt es zur Anreicherung und damit zu einer wachsenden Kontamination bodennaher Luftschichten durch 14C.
Die vom Inventar eines Castors ausgehende Strahlung wird nur unzureichend abgeschirmt. Dadurch existiert in der Umgebung eingelagerter Castoren ein Mischstrahlungsfeld von Neutronen- und Gammastrahlen, das auch in einem Abstand von einigen hundert Metern noch messbar ist.

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Kategorie: Aktuelles, Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

Freisetzung von Plutonium und Americium aus US-Atommülllager

21 Arbeiter verstrahlt – Atomanlage vorläufig außer Betrieb

Am 14. Februar 2014 hatte die amerikanische Energiebehörde DOE ungewöhnlich hohe Strahlungswerte in der Nähe der Waste Isolation Pilot Plant (WIPP) gemessen. Das WIPP liegt in einem Salzstock unter der Wüste bei Carlsbad in New Mexico. Es ist das einzige unterirdische Atommüll-Lager der USA.  Seit 1999 werden hier Transurane wie Plutonium und Americium aus der Atomwaffenindustrie eingelagert. Für Atommüll aus abgebrannten Brennstäben von Atomkraftwerken ist WIPP nicht genehmigt. Doch die Abfälle aus der Atomwaffenproduktion sind nicht weniger schlimm.

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Kategorie: Aktuelles, Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

Die fortschreitende Atomkatastrophe in Fukushima und die radioaktive Kontamination des Pazifik

Erweitert 8.3.2014

Im September 2013, bei der Vergabe für die Olympiade 2020 erklärte der Japanische Premierminister: “Die Lage in Fukushima ist unter Kontrolle”. Das ist nicht wahr. Richtig stellt der Atomphysiker Horoaki Koide von der Universität Kyoto fest, dass die Lage völlig außer Kontrolle ist: „Das Gelände rund um Fukushima ist zu einer Art radioaktivem Sumpf geworden. In den umliegenden Brunnen wird hochradioaktives Material entdeckt, und natürlich läuft ein Teil davon ins Meer” [1].

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Kategorie: Aktuelles, Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

Wie kann die Versorgung mit elektrischer Energie zu 100% aus regenerativen Quellen erfolgen?

Zweite erweiterte Auflage der Broschüre von Prof. Josef Lutz erschienen

Die erste Auflage dieser Broschüre war schnell ausverkauft. Die nun vorliegendezweite Auflage wurde aktualisiert und stark erweitert, und sie geht auch auf sehr aktuelle Problematiken ein.
KryoBroschuereEE2Derzeit hören wir in den Medien täglich die Forderung nach “Bezahlbarkeit der Energiepreise“, und es wird unterstellt, die hohen Strompreise für Privathaushalte und Gewerbe lägen an erneuerbaren Energien. Die Fakten in dieser Broschüre strafen diese Behauptung Lügen. So in der Tat der Strom aus Braunkohle und Steinkohle fast doppelt so teuer als Windstrom, wenn man die Subventionen aus Steuergeldern berücksichtigt. Aber nur die regenerativen Energien werden auf der Stromrechnung ausgewiesen. Abnehmer der Großindustrie beziehen Strom zudem zum stark gefallenen Großhandelspreis, ihre Begünstigung wird allen anderen Verbrauchern aufgebürdet.
Die Broschüre geht auch auf das sich abzeichnende Debakel um die Deutsche Offshore-Windkraft ein. Während Großinvestoren auch an nicht angeschlossenen Windparks verdienen, werden zusätzliche Belastungen auf die Verbraucher zukommen. Ebenso werden die Netzausbaupläne behandelt, die dem Stromhandel und Stromexport dienen, aber vom Verbraucher bezahlt werden sollen. Die Broschüre zeigt aber gleichzeitig, dass bei europaweitem Energieaustausch mit moderner Technik der Hochspannungsgleichstromübertragung eine Stromversorgung zu 100% aus erneuerbaren Energien in vergleichsweise kurzer Zeit und zu niedrigen Kosten möglich ist.
Zügiges Handeln ist dringend erforderlich, denn der Übergang in eine globale Klimakatastrophe ist bereits im Gange. Die aktuelle Broschüre gehört deshalb in die Hand eines jeden umweltbewussten Menschen, sie gibt ihm Fakten und klare Argumente  gegen Hauptverursacher der Klima- und Umweltkrise.

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Kategorie: Aktuelles, Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan