Zur Lage der Betroffenen in Fukushima

Auszug aus einem Rundschreiben von Kazuhiko Kobayashi, 7.3. 2017

Die ganze Präfektur Fukushima, sogar auch viele einzelnen Orte in den umgebenden bzw. naheliegenden Präfekturen, sind im Grunde weit höher radioaktiv kontaminiert als der bisher gültige sogenannte unbedenkliche Sicherheitsgrenzwert von 1 mSv pro Jahr. Nun nennt die Regierung seit geraumer Zeit anstatt 1mSV den 20fach höheren Wert, nämlich 20mSv pro Jahr als neuen unbedenklichen Wert. Aber selbst dieser Wert wird in vielen Hot Spots in den genannten Gebieten locker übertroffen.

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Kategorie: Aktuelles, Stellungnahmen zur Reaktorkatastrophe in Japan

Endlager Schweden – Einwendungen empfohlen

von Prof. Dr. Rolf Bertram, Göttingen

Der Mensch kann die Wege der Radionuklide nicht steuern, und sie machen auch vor nationalen Grenzen nicht halt, ob in der Luft, im Wasser oder in der Nahrungskette“ (Stephani Cooke, „Atom – Die Geschichte des nuklearen Irrtums“, Kiepenheuer, 2011)

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Fukushima – die Lage 5 Jahre danach

Von Josef Lutz, Rolf Bertram und Stephan Moldzio, alle drei Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats der Offenen Akademie. Aktualisiert 9.3.16.
Es wird derzeit der Eindruck erweckt, die Lage in Fukushima Dai-ichi sei weitgehend im Griff. Dieser Eindruck ist falsch. Vielmehr kommt ein immer größeres Ausmaß der Atomkatastrophe ans Licht.

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Völlige Unterschätzung der gesundheitlichen Risiken von Tritium und Radiokohlenstoff in Fukushima

Auf allen Stufen der Bergungs- und Aufräumarbeiten werden große aber bisher nicht erfasste Mengen an Tritium und C-14 (Radikohlenstoff) emittiert. Diese beiden Radionuklide stammen zum Teil aus den aktivierten Strukturelementen der zerstörten Reaktoren, zum größeren Teil werden sie durch die von den gelagerten bestrahlten Brennelementen ständig ausgehende Neutronenstrahlung durch Aktivierungsprozesse im Luftraum gebildet. Hier kommt besonders die Umwandlungsreaktion des Stickstoffs der Luft zu C-14 als dominierende Quelle infrage. Diese Aktivierungsprodukte werden durch den bei den Räumungsarbeiten aufgewirbeltem Feinstaub und durch CO2 über weite Landstriche transportiert.

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Wendelstein-Kernfusion

Was bereits vor 30 Jahren als wissenschaftlicher Trugschluss erkannt wurde, wird hier einmal wieder als Energiequelle der Zukunft gefeiert. Bewusst und und offensichtlich gezielt werden die schwerwiegenden Probleme der Kernfusion nicht erwähnt.

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